Zu designen bedeutet Design zu verstehen. Design wird heute oftmals nur noch als ästhetische Hülle gesehen, es wird als das „Aufhübschen“ von Waren zum Zweck der Verkaufssteigerung gesehen. Es ist zum Werkzeug der Ökonomie geworden und wird von der heutigen Gesellschaft konsumiert ohne es zu hinterfragen oder zu verstehen.


Speziell als Designer muss man sich dieser Sachlage stellen, Fragen zulassen, Kritik äußern, stets neugierig bleiben und über das reflektieren, was man tut. Design ist nicht nur eine ästhetische Hülle. Design muss viel mehr als Sprache verstanden werden, die in der Lage ist, die Menschen zu prägen und zu leiten, wenn sie richtig eingesetzt und richtig verstanden wird.

Von 2012–2016 wurde unter Leitung von Stephanie Brüning ein Vertiefungsfach (4 Semesterwochenstunden) im Bachelorstudiengang Kommunikationsdesign an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim angeboten.
Unter dem Titel angewandte Designtheorie lernten die Studierenden hier, reflektiert mit ihrer eigenen Fachrichtung umzugehen. Es wurden Themen rund um das zeitgenössische Design behandelt, wie z.B. Social Design und selbstverständlich verstärkt die Zukunft des Designs: Wie wollen wir in Zukunft leben und welche Rolle wird Design dabei spielen?

Im Wintersemester 2014/2015 wurde zusätzlich in Vertretung von Prof. Dr. Thomas Friedrich Kommunikations- und Medientheorie 1 im Bachelorstudiengang angeboten.